Welche Krypto-Paare haben die niedrigsten Spreads
Die Kosten für den Handel mit Kryptowährungen werden häufig durch Spreads bestimmt – die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs eines Handelspaars. Für Trader, insbesondere Scalper und Daytrader, können niedrige Spreads einen großen Unterschied bei der Gesamtprofitabilität machen. Während viele Faktoren die Spreads beeinflussen, sind Liquidität und Marktnachfrage in der Regel die wichtigsten. Die meistgehandelten Krypto-Paare weisen gewöhnlich die niedrigsten Spreads auf.
In diesem Artikel tauchen wir tief ein, welche Krypto-Paare typischerweise die niedrigsten Spreads aufweisen, warum Spreads wichtig sind, wie Broker damit umgehen und welche Broker für wettbewerbsfähige Konditionen bekannt sind. Lassen Sie uns zunächst die Faktoren verstehen, die Krypto-Spreads beeinflussen.
Faktoren, die Krypto-Spreads beeinflussen
Spreads im Kryptomarkt sind nicht zufällig. Es gibt mehrere Schlüsselfaktoren, die die Spreads eines bestimmten Krypto-Paares beeinflussen. Das Verständnis dieser Faktoren kann Tradern helfen, Chancen mit niedrigen Spreads zu erkennen und zu nutzen:
- Liquidität - Je liquider ein Paar ist, desto enger ist in der Regel sein Spread. Bitcoin und Ethereum dominieren hier aufgrund ihrer Popularität. Auch Stablecoin-Paare neigen zu engen Spreads, da Stablecoins einen stabilen Wert haben und die Preisvolatilität verringern.
- Handelsvolumen - Hohe Handelsvolumina ermöglichen es Brokern und Börsen, Käufer und Verkäufer effizient zu matchen, wodurch Spreads sinken. Hochvolumige Paare, wie BTC/USDT oder ETH/USD, ziehen naturgemäß mehr Trader an und haben engere Spreads. Umgekehrt weist ein weniger bekannter Altcoin mit geringem Handelsvolumen einen breiteren Spread auf, weil es weniger Teilnehmer gibt, die Kauf- und Verkaufsaufträge absorbieren.
- Volatilität - Äußerst volatile Paare tragen oft breitere Spreads, da Broker plötzliche Ausschläge einpreisen. In Phasen hoher Volatilität, etwa bei wichtigen Nachrichtenereignissen oder einem plötzlichen Preissturz, können Spreads deutlich breiter werden.
- Der verwendete Broker - Der Typ des Brokers, den ein Trader nutzt, spielt ebenfalls eine bedeutende Rolle bei den Spreads, die Trader erhalten. Broker verdienen typischerweise Geld, indem sie auf die Rohspreads der Krypto-Paare einen Aufschlag setzen. Für die beste Erfahrung priorisieren Trader üblicherweise die Krypto-Broker mit den niedrigsten Spreads, um ihr Gewinnpotenzial zu maximieren.
Vor diesem Hintergrund wird klarer, warum bestimmte Paare fast immer zu den Optionen mit den niedrigsten Spreads bei verschiedenen Brokern gehören. Werfen wir nun einen Blick auf einige der Krypto-Paare mit den niedrigsten Spreads.
Welche Krypto-Paare haben die niedrigsten Spreads?
Die Krypto-Paare, die konsequent die niedrigsten Spreads bieten, sind auch die liquidesten und meistgehandelten. Schauen wir uns die wichtigsten im Detail an:
BTC/USD
Bitcoin gegen den US‑Dollar (BTC/USD) ist das weltweit meistgehandelte Kryptowährungspaar. Da Bitcoin als Referenz-Digitalanlage fungiert und der US‑Dollar die liquideste Fiatwährung ist, profitiert dieses Paar von unvergleichlichem Handelsvolumen und tiefer Liquidität. Broker konkurrieren beim Spread für BTC/USD aggressiv, einige bieten Spreads von nur Bruchteilen eines Prozents an.
Dieses Paar ist besonders für Daytrader und Scalper attraktiv, weil enge Spreads die Handelskosten senken und Hochfrequenzstrategien ermöglichen. Die Beteiligung institutioneller Akteure sorgt zudem dafür, dass die Orderbücher gefüllt bleiben, was die Spreads über Broker hinweg weiter stabilisiert.
ETH/USD
Ethereum gegen den US‑Dollar (ETH/USD) ist ein weiteres Hauptpaar, das niedrige Spreads aufweist. Das liegt an Ethereums Stellung als zweitgrößte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung und der Popularität des US‑Dollars. Dank seiner Rolle in dezentralen Finanzen (DeFi), NFTs und der Verbreitung von Smart Contracts rangiert Ethereum konstant unter den umsatzstärksten Kryptowährungen.
Die meisten Broker bieten ETH/USD mit nahezu so wettbewerbsfähigen Spreads wie BTC/USD an, wodurch es zu einer der bevorzugten Optionen für Trader wird, die niedrige Transaktionskosten anstreben.
XRP/USD
Ripple (XRP/USD) ist ein Sonderfall. Trotz regulatorischer Herausforderungen und Kontroversen über die Jahre zieht XRP weiterhin eine starke Liquidität auf globalen Märkten an. Viele Broker und Börsen quotieren XRP/USD-Spreads, die mit ETH/USD konkurrieren oder es zeitweise sogar unterbieten, teils gemessen in Bruchteilen eines Cents.
Für Trader, die Wert auf Hochfrequenzchancen und schnelle Ausführung legen, bleibt XRP/USD eines der kosteneffizientesten Altcoin-Paare für den Handel.
LTC/USD
Litecoin, oft als digitales Silber bezeichnet, gehört seit langem zu den liquidesten Kryptowährungen. Daher bietet das Paar LTC/USD attraktive Spreads, die Trader ansprechen, die auf Kosteneffizienz achten. Seine historische Stabilität und ordentlichen Volumina sorgen dafür, dass Broker die Spreads wettbewerbsfähig halten, wenn auch nicht immer so niedrig wie bei BTC oder ETH.
ADA/USD
Cardano ist in den vergangenen Jahren in Marktkapitalisierung und Adoption deutlich gewachsen. Mit diesem Wachstum ist ADA/USD zunehmend liquide geworden, was Broker dazu veranlasst, engere Spreads als bei vielen anderen Altcoin-Paaren anzubieten. Für Trader, die über Bitcoin und Ethereum hinaus diversifizieren möchten, ohne zu viel an Kosten einzubüßen, ist ADA/USD eine solide Wahl.
Im Gegensatz dazu leiden exotische oder neu gelistete Kryptowährungen tendenziell unter höheren Spreads aufgrund dünner Liquidität. Diese breiteren Spreads können Gewinne, insbesondere für kurzfristige Trader, erheblich schmälern.
Warum sind niedrige Spreads wichtig
Die Bedeutung niedriger Spreads kann kaum überschätzt werden, insbesondere für aktive Trader. Ein Trader, der zehn oder mehr Trades pro Tag auf BTC/USD tätigt, zahlt deutlich weniger Spread-Kosten als jemand, der einen exotischen Altcoin mit breiten Spreads handelt. Über Wochen und Monate summieren sich diese Einsparungen erheblich und beeinflussen die Nettorentabilität.
Darüber hinaus verbessern enge Spreads die Orderausführung, da Trader Positionen näher am tatsächlichen Marktpreis eröffnen und schließen können. Diese Präzision ist für Strategien wie Scalping, algorithmischen Handel und Hochfrequenzansätze essenziell.
Die Rolle der Broker bei Krypto-Spreads
Nicht alle Broker bieten dieselben Spreads, selbst bei beliebten Paaren. Manche arbeiten nach dem Market-Maker-Modell, während andere Straight-Through-Processing (STP) oder Electronic Communication Networks (ECN) nutzen, um Trades direkt mit Liquiditätsanbietern zu matchen. Das Ausführungsmodell kann die Spreads, auf die Trader Zugriff haben, stark beeinflussen.
STP- und ECN-Broker stellen gewöhnlich die engsten Spreads bereit, die mitunter Roh-Interbankenniveaus erreichen, erheben dafür jedoch eine kleine Kommission pro Trade. Market-Maker-Broker hingegen können die Spreads zur Abdeckung ihres Risikos leicht ausweiten.
Für Trader, die Kosten minimieren wollen, kann die Wahl des richtigen Brokers genauso wichtig sein wie die Wahl des richtigen Handelspaares. Einige Broker bewerben ihre niedrigsten Spreads sogar offen, was den Vergleich erleichtert.
Beispiele für Broker, die für niedrige Krypto-Spreads bekannt sind
Bei der Auswahl von Brokern für den Kryptohandel ist zu beachten, dass einige Broker sich einen Ruf für wettbewerbsfähige Spreads bei Major-Paaren wie BTC/USD und ETH/USD erarbeitet haben. Dazu zählen Namen wie Pepperstone, FP Markets und XM.com, um nur einige zu nennen. Werfen wir einen kurzen Blick auf diese Broker.
Pepperstone
Pepperstone bietet für das Paar BTC/USD über seine beiden Kontotypen einen durchschnittlichen Spread von 25,24 $. Der Broker gewährt Zugriff auf 21 verschiedene Kryptowährungs‑CFDs und bietet Tradern damit eine große Auswahl an digitalen Assets. Außerdem unterstützt er den Handel mit Kryptowährungen am Wochenende und gewährleistet so Flexibilität und durchgehenden Marktzugang.
Kunden können auf erstklassigen Plattformen wie MT4, MT5, cTrader, der Pepperstone Trading Platform und TradingView handeln. In puncto Regulierung unterliegt Pepperstone unter anderem der Aufsicht der FCA im Vereinigten Königreich, der CySEC in Zypern, der ASIC in Australien und der BaFin in Deutschland.
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FP Markets
FP Markets bietet 12 beliebte Kryptowährungen gegen den US‑Dollar an, handelbar 24/5. Trader profitieren von fairen und niedrigen Spreads, die je nach Asset variieren. So beträgt beispielsweise der durchschnittliche Spread für BTC/USD 21,28 $, was äußerst wettbewerbsfähig ist.
Kunden können zwischen MT4, MT5, cTrader und TradingView wählen. Hinsichtlich der Regulierung verfügt FP Markets unter anderem über Lizenzen der CySEC in Zypern, der ASIC in Australien und der FSCA in Südafrika.
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Fazit
Obwohl eine Vielzahl von Faktoren Krypto-Spreads beeinflusst, ist die wichtigste Erkenntnis: Liquidität ist entscheidend. Die liquidesten und volumenstärksten Paare, angeführt von BTC/USD und ETH/USD, bieten konsequent die niedrigsten Spreads. Diese engen Spreads sind nicht nur eine Nebensache. Sie sind für die Profitabilität von Vieltradern entscheidend, ermöglichen präzisere Ausführung und reduzieren die Transaktionskosten im Zeitverlauf deutlich.
Während die Auswahl des richtigen Krypto-Paares essenziell ist, ist die Wahl eines Brokers, der für wettbewerbsfähige Preise bekannt ist, ebenso wichtig. Broker wie Pepperstone, FP Markets und XM bieten nachweislich wettbewerbsfähige Spreads, vielfältige Krypto-Assets und eine starke regulatorische Aufsicht. Indem sie sowohl die Marktdynamik als auch die Rolle der Broker verstehen, können Trader fundierte Entscheidungen treffen, die ihre Handelserfahrung verbessern.
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